Die 10jährige Amélie aus Meine ist seit Anfang des Jahres mit einem eigenen Bienenstock Jungimkerin und hat viel Spaß und Interesse an der Hobbyimkerei im Garten.

 


Zusammen mit Papa, der ebenfalls einen Bienenstock besitzt, lernt sie mit dem Jahresverlauf viel Wissenswertes über die Bienen und Ihre Haltung.

 

 

Da die erste Ernte Ende Mai sehr ergiebig war (zusammen mit Papa ca. 50kg Honig), stellte sich sehr bald die Frage, was man mit so viel Honig macht, wenn man ihn nicht verkaufen möchte.

Die Idee war schnell gefunden: Warum den Honig nicht einfach in Familie, Verwandtschaft  und Nachbarschaft verschenken und dabei noch zusätzlich etwas Gutes für die Natur tun, von der wir ja schließlich den Honig "geschenkt" bekommen haben?

Gesagt - getan.

Gemeinsam mit Papa wurde fleißig entdeckelt, geschleudert und in Gläser abgefüllt, ein kleines eigenes Etikett entworfen und schon standen die ersten 80 Gläser "MEINer Honig" auf dem Tisch, der in den folgenden Wochen stolz an viele verschenkt wurde.

 

 

So schön, so gut, aber wie reduziert das CO2 und wieso lässt das Verschenken Bäume wachsen?

Ganz einfach.

Jedes einzelne Glas wurde tatsächlich verschenkt. Auf einem zusätzlichen Etikett auf der Rückseite des Glases hat Amélie auf die Kinder- und Jungendinitiative "Plant for the Planet" ("Pflanze für den Planeten") aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, dort für je 1 € so viele Baumsetzlinge zu spenden und pflanzen zu lassen, wie jeder mit dem Honig Beschenkte möchte.

 

 
Beispiel eines erhaltenen Baumgutscheins

 

Als Rückmeldung bekommt Amélie von den Baumspendern dann eine Schenkungsurkunde über die gewählte Anzahl an Bäumen. Diese werden von ihr fleißig in einer eigens dafür angelegten Mappe gesammelt.

 

 

Bei "Plant for the Planet" handelt es sich um eine seit 2007 existierende und von Wangari Maatha inspirierte Umweltschutzorganisation, für die der ehemalige Bundesumweltminister und Vorsitzender des United Nations Environment Programme (UNEP) - Klaus Töpfer - Schirmherr wurde.

Auf diese Weise hat Amélie bis heute schon weit über 100 Baumspenden bekommen, die inzwischen einen "kleinen Wald" darstellen und sehr viel CO2 speichern werden.

Wer mehr über das Projekt "Plant for the Planet" erfahren möchte, kann sich hier informieren.

Nachtrag vom 13.10.2017:

Inzwischen hat auch Focus online diesen Artikel bei sich in die Lokalnachrichten aufgenommen. Den Artkiel dort erreicht man durch Klick auf das Logo.

 

Nachtrag vom 16.10.2017:

Auch auf der Seite von Plant for the planet ist inzwischen ein kleiner Artikel hierzu veröffentlicht worden. Zum Aufrufen des dortigen Artikels einfach auf das folgende Logo klicken.