Inspiriert durch die Bauanleitung von Ernst Buchmann haben wir uns ebenfalls an den Aufbau eines selbstgebauten Wachsschmelzers gewagt. Die Ideen und Tipps von Ernst Buchmann und die Beiträge seiner Leser waren sehr hilfreich. So konnten wir nach einigen Überlegungen bezüglich kleiner Verbesserungen ans Werk gehen.

 


Blick von oben in die befüllte Schmelzkiste

 

Die Rähmchen sind zwischen zwei Kupferrohre eingelegt, die als Halterung dienen. In die Kupferrohre haben wir Dübel eingeschoben, um sie dann später einfach durch jeweils ein kleines Loch in der Kistenseite verschrauben zu können.

 

 

Eine passende transparente 65-Liter Kiste (ca. 10 €) und den passenden Deckel  ca. 5 € hatten wir noch im Haus.

 


Seitenansicht: Die Waben hängen dicht über der doppelten Lage Lochblech

 

Zur Dampferzeugung haben wir den empfohlenen Wagner W 14 Dampf-Tapetenablöser bestellt. Der Preis schwankt um die 40 bis 45 €. Der Schlauch des Dampf-Tapetenablösers ist mittels 1/4-Zoll-Doppelnippel aus der Druckluftabteilung des Baumarkts einfach anzuschließen und wieder zu demontieren. So kann man den Dampf-Tapetenablöser weiterhin auch für seinen ursprünglichen Zweck verwenden.

 


Seitenansicht: links (außen) der Dampfschlauch und innen die Dampfdüse
 

 

Als Sieb dient eine doppelte Lage 1mm starkes Edelstahl-Lochblech mit 3mm Rundlochung RV 3-5 (3mm große Löcher in 5mm Abstand). Dieses bekommt man im gut sortierten Baumarkt oder auch bei Ebay. Die Größe der beiden Platten beträgt 30cm x 50cm.

 


Vor dem Start...

 


Nach einigen Minuten...

 


schmelzendes Wachs auf den Lochblechen

 

Um Später Wasser mit Honigresten und Wachs gut voneinander trennen zu können, verwenden wir einen Kugelhahn.

 

 

 

Und hier ist die Ausbeute des ersten Testlaufs mit einer voll gefüllten Kiste (9 Rähmchen) zu sehen:

 


1100g bestes Bienenwachs

 

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